Am heutigen 5. April jährt sich der Todestag von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain.
Eigentlich kann ich ja von mir nicht behaupten, dass ich ein großer Nirvana-Fan bin. Auch heiße ich vieles, was Cobain so gemacht hat, nicht gut. Ebenfalls finde ich den Hype nicht besonders toll, der so um seine Person betrieben wird. Aber trotz alledem bleibt er eine der prägensten Personen der Musikgeschichte. Ohne ihn wäre die Musik heute anders.
Spaß beiseite: Ist das nicht wirklich so? Mal hypothetisch: Hätte ohne den Grunge, deren Übervater Cobain war/ist, die Musik der späten 1980er vielleicht überdauert? Wohin hätte sich der Punk entwickelt, wenn überhaupt? Hätte damit eine andere Musikentwicklung eingesetzte?
Ich denke, ja. Man schaue nur, wie viele heutige Musikbands sich von Nirvana beeinflusst fühlen. Gerade die heutige Musikszene in UK scheint mir doch vom Grunge – vom Punk natürlich auch – beeinflusst. Ob nun prositiv, indem sich die Bands Nirvana als Vorbild nahmen/nehmen oder negativ, indem sich die Bands quasi als Widerpart zu Nirvana und dem Grunge verstanden/verstehen. Ich versteife mich zu der Themse: Ohne Nirvana kein Indie und Brit-Pop! Die Welt wäre ohne Kurt Cobain ärmer … ärmer um gute Musik von Nirvana und ärmer um gute Musik in deren wie auch immer gearteten Tradition.
Danke, Nirvana! Danke, Kurt!
Hier noch einmal der – meiner Meinung nach – beste Moment Nirvanas:
Noch eine Kleinigkeit am Rande:
Vor ein paar Tagen bin ich zufällig auf den wikipedia-Artikel von Cobain gestoßen. Habe ihn nur überflogen und las dann dort die letzten Worte seines Abschiedsbriefes:
It’s better to burn out then to fade away.
Ich habe mir dann über längere Zeit Gedanken gemacht, woher ich diese Textzeile kannte. Ich hatte den Rythmus der Worte im Kopf, konnte sie aber nicht recht mit einer Stimme oder mit mehr aus dem Lied verbinden. Ich dachte ja, dass es sich um ein Lied handelte, das hier quasi Cobain zitiert. Weit gefehtl: Irgendwann hörte ich dann das Lied, das hier zitiert wurde: My, My, Hey, Hey (Out Of The Blue) von Neil Young & Crazy Horse von 78er Album Rust Never Sleeps.
Also kurz Specs durchgelesen und gleich mal den Apple-Store gesucht. Erst da fällt mir der neue Preis auf… WTF?
Also, es ist überall bekannt, dass Apple und Macs nicht gerade billig sind, aber 600 bzw. 800 Euro für den Mini? Acht. Hundert. Euro.
Ich hatte mich echt auf eine Aktualisierung des Mini gefreut, nicht zuletzt, weil ich durchaus mit dem Gedanken bespielt habe, ihn mir zuzulegen. Jetzt aber wohl nicht mehr.
Nachtrag: Noch eine Schweinerei, die mir gerade aufgefallen ist (also, in dem Zuge dann doch gleich zwei):
Apple hat mal wieder das beliebte Modell “Dollarpreis = Europreis” benutzt, was zur Folge hat, dass der “große” Mac Mini in den Staaten 799$ kostet, also “nur” 635€, bei uns aber die vollen 799€. Frech.
Ausserdem soll man 1000(!) $ (in dt. Store 900€) zahlen für 4 GB mehr RAM in 24-Zoll iMac. Aber sicher!
Irgendwie gab es seit den letzten richtigen Film-Krachern, die im Kino kamen ein verdammich lange Durststrecke, die wir/ich/der geneigte Cineast mit viel Konserve überbrücken musst. Und das, obwohl vor doch nicht allzu langer Zeit der super-duper-gehypte Dark Knight in die Kinos kam. War dann irgendwie doch nicht so der Hammer … Im Nachhinein überlege ich sogar, ob nicht Batman Begins sogar besser war. Wenn man mal vom Hype um Heath Ledger und desssen Tod absieht … Naja.
Davor war aber seit quasi Anfang des letzten Jahres nichts Großes mehr. Da jedoch gab es die Hammerfilme, an denen ich immer noch die Neuerscheinungen messe: There will be blood (epochal, episch, verstören, sehr interessant), No country for old men (Tommy Lee Jones zum Ersten und ansonsten einfach nur seltsam), Juno (Supi!), In the valley of Elah (Zeitgeist pur und Tommy Lee Jones noch besser), Der Krieg des Charlie Wilson (nach Peter Fonda in Easy Rider spielt Philip Seymour Hoffman den coolsten Kerl überhaupt), The Bank Job (YEES, Jason Statham!) und der Hammer überhaupt: In Bruges mit einem alles überragenden Colin Farell in einer “fairytale-fucking town”.
Die kamen in Deutschland alle ungefähre innerhalb eines gefühlten Monats in die Kinos. Seit dem nichts mehr Dolles. Nun aber kommen wieder Filme dieses Kalibers auf uns zu: Angels & Demons als Vor-/Nachspiel zum daVinici Code muss ich u-n-b-e-d-i-n-g-t sehen. Obwohl ich den guten Quentin Tarantino nicht mag macht der Trailer zu seinem Neuling Inglourious Basterds richttig Spaß. Und dann ist da noch so ein Hype-Film mit dem Hype-Schauspieler überhaupt: Christian Bale spielt John Connor in Terminator Salvation! Ich mag Terminator nicht, hab es noch nie gemocht. Aber ich bin ein Christian Bale Fanboy.
UND DIESE FILME WILL ICH JETZT SOFORT SEHEN!!!!
Nun gut: es gab auch die Tage ein paar Lichtblicke oder sogar sonnige Tage: Doubt (mit dem schon angesprochenen Philip Seymour Hoffman [ja, ich bin ein Philip Seymour Hoffman Fanboy], der sicher den Oscar für die beste männliche Nebenrolle verdient hätte, wenn nicht der Ledger ihn gepachtet hätte), Frost/Nixon (Ich höre immer nur: “Meisterwerk”), Pride and Glory (wie The Departed nur anders), Taken (z-z-aggro), The Wresterler (der Trailer war überragend gut. Der Film auch?) und Transporter 3 (Statham Fanboy!!!!!!!),
Wenn ich das Bild direkt angucke, dann dreht sie sich GEGEN den Uhrzeigersinn und wenn ich mir meinen Tableiste in Firefox angucke, dann nicht mehr…und auch wenn ich es ungerne sage: LOL
Sein Großvater Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg (1921–1972) war von 1967 bis 1969 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeskanzleramt, der 1943 Rosa Sophie Prinzessin von Arenberg (* 1922) heiratete. Sein Vater ist der Dirigent Enoch zu Guttenberg. Seine Mutter Christiane Henkell-von Ribbentrop (* 1951) ist eine Tochter des Jakob Graf und Edler Herr von und zu Eltz gen. Faust von Stromberg (1921–2006) und der Ladislaja Freiin Mayr von Melnhof (* 1920). Die 1971 geschlossene Ehe der Eltern ist seit 1977 geschieden. Seit 1985 ist Adolf von Ribbentrop (* 1935), ein Sohn des Joachim von Ribbentrop (1893–1946), sein Stiefvater.
Seit Februar 2000 ist Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg mit Stephanie Gräfin von Bismarck-Schönhausen (* 1976), Tochter des Andreas Graf von Bismarck-Schönhausen (* 1941) und dessen zweiter Gattin Charlotte Kinberg (* 1951) verheiratet. Sie haben zwei Töchter.
Am 4. Februar postet die Titanic einen Artikel, in der sie schon jetzt schlechte Wortwitze zum Thema Bahn und Mehdorn für sich reserviert:
Und für welche Überschrift entscheidet sich die (nicht immer ganz lustige) Satire des Spiegels:
Natürlich bin ich mir bewusst, dass sich dieser Wortwitz gerade zu in den Raum schmeisst und ruft: Benutzt mich! Aber ebenso interessant ist es, dass die Titanic präzise vorhergesagt hat, dass diese Überschrift benutzt werden wird.
Und ob der Spiegel wohl die schriftliche Erlaubnis der Titanic hat? ich erinnere mich noch an den Aufstand, den es nach “Die Welt ist eine Google” gab
Kommentare
Felix, Felix (der andere)
Felix, Felix (der andere)
Chris
fan
Felix (der andere)
Felix (der andere)