
Das Bild sagt: “Klick mich, ich bin ein Link.” Komisch, redende Bilder…
achja, wegen CC-by-nc-nd: Bild von Beetlebum, Quelle: Link oben
…nur zu gut. *hach* (< - Bitte so lesen, als würde einem das Herz aufgehen, im positiven Sinne! Nicht so.)
…mit der täglichen Prise Anarchie!

Das Bild sagt: “Klick mich, ich bin ein Link.” Komisch, redende Bilder…
achja, wegen CC-by-nc-nd: Bild von Beetlebum, Quelle: Link oben
…nur zu gut. *hach* (< - Bitte so lesen, als würde einem das Herz aufgehen, im positiven Sinne! Nicht so.)

Symbolbild von katiew via Flickr (so wegen Acoustic und so…)
Original und Cover. Gut und schlecht? Gut und Besser?
Man hört oft das Cover eines Liedes und fragt sich danach ernsthaft, welche Version man denn nun besser findet. (OK, oft allerdings macht das man Cover einfach “aus” und versucht es zu vergessen…).
Ohne lang zu überlegen fällt mir da zum Beispiel Hurt ein. Für viele das Johnny Cash-Lied. Nur das es eben nicht von Johnny Cash, sondern von Nine Inch Nails ist. Nur hat Cash dem ganzen deutlich mehr Glaubwürdigkeit gegeben als die NIN-Version. Meine ich. Aber eben nicht umbedingt besser, lediglich glaubwürdiger…
Johnny Cash – Hurt
DirektYouTubeCash’sches Hurt
Nine Inch Nails – Hurt
DirektYouTubeNIN’sches Hurt
Eine Freundin hat mir dann vor ein paar Tagen ein Cover von John Lennons Image gezeigt, gespielt von A Perfect Circle. Zuerst natürlich die Skepsis: “Ein so großer Song, gecovert von einer eher unbekannten Band…?”. Und auch beim ersten hören dachte ich mir: viel zu düster, dunkel, es fehlt dieses Gefühl des Nach-Vorne-Guckens, was beim Original rüberkommt. Die Welt wird besser.
John Lennon – Imagine
DirektYouTubeLennon’sVorstellung
A Perfect Circle – Imagine
DirektYouTubeDerPerfekteKreis
Dann würde ich allerdings darauf aufmerksam gemacht, mir das Cover mal unter dem Gesichtspunkt anzuhören, dass das Beschriebene eher Utopie also wirklich (mögliche) Zukunft ist.
Und voilà: Auf einmal klingt das Lied gar nicht mehr so “falsch”. Lennon besingt die Möglichkeit einer solchen Zukunft, A Perfect Circle besingt die Utopie.
So, jetzt aber genug philosophiert. Gibt es noch mehr also Fälle, wo man sich denkt, “Geiles Cover, Sch**ß Original”, oder wo das Cover gut war, das eigentliche Lied aber komplett umgedreht hat?
Ich weiß ja nicht, ob es überhaupt jemanden interessiert, aber momentan wird ja wieder heftigst über Flash und dessen Wohl oder Übel für teh internet gesprochen.
Als Macuser muss ich sagen, dass die Flash-Umsetzung (auf dem Mac) nicht gerade gut ist. Es verbraucht Ressourcen ohne Ende und selbst bei einfachen YouTube-Videos, normale Größe, kein HD, kein Fullscreen, hab ich teilweise eine Prozessorauslastung von 80% plus.
YouTube und Vimeo (und vermutlich auch andere Video-Seite, mir fallen gerade nur diese beiden ein) fangen gerade an, HTML5 zu unterstützen, was im Endeffekt bedeutet, das der <video> Tag genutzt wird, um Videos ohne Flash abzuspielen. Toll! Wirklich jetzt, ohne Ironie.
Nur leider benutzt sowohl Youtube als auch Vimeo als Codec h.264, der weniger oder mehr stark patentiert ist (ja doch, eigentlich eher sehr stark). Daher unterstützt Firefox nur Ogg (hier ist relativ anschaulich verklärt wieso). Chrome und Safari unterstützen h.264 hingegen. mehr oder weniger. Needless to say: Der IE unterstützt soweit ich weiß nichts derartiges…
Und wieder mal ein Jahr rum. Viele Umbrüche hat dieses Jahr mit sich gebracht … das soll hier aber nicht Inhalt sein. Es geht mal wieder um Musik!
Überall gibt es jetzt diese “Album des Jahres” Sektionen in den Blogs usw.. Ich finde das gut. Ich lese die auch alle – irgendwie. Ich mach das mal ein bisschen anders: ich schreibe nicht nur über die besten Alben dieses Jahres. Ich schreibe mal über die Musik, die mich dieses Jahr – so ich mich noch erinnere – bewegt hat. Das kann die verschiedensten Gründe haben …
Ich fange mal an:
Der größte musikalische Brocken dieses Jahr war für mich etwa Mitte des Neil Youngs The Archives Vol. 1 1963–1972. Großartig, überragend, ein Meilenstein in der Aufarbeitung des vielleicht größten Musikers aller Zeiten. Und das Archiv deckt ebenso seine vielleicht besten Zeiten ab: Der Anfang mit den Squires. Dann die tolle Zeit mit Buffalo Springfield (Exspecting to fly!!!). Schließlich noch die Großtaten mit Crosby, Stills, Nash (and Young). Nicht zu vergessen (oder vor allem) auch seine Solo-Alben bzw. seine Alben mit Crazy Horse. Eigentlich müsste ich hier nur eines nenne: Harvest. Aber auch After the Goldrush, Everybody Knows This Is Nowhere und Neil Young fallen in diese Zeit. Was für eine Zeit – was für herausragende Musik!
Die erste CD finde ich in großen Teilen nicht besonders spannend. Es gibt aber ein paar Highlights:
Gleich das erste Lied: Aurora von den Squires ist hervorragend. Rein instrumental und … so anders. Ich kannte diese Art von Young überhaupt nicht. Läßt sich nett an.
Lied Nummer 10: Eine Art Demo-Version von Youngs Hit Sugar Mountain. Nur Gesang und Gitarre. Toll.
Lied 9 auf der zweiten CD: Die Album-Version des schon oben erwähnten Exspecting to fly. Dieses Lied ist so atmosphärisch. Ich erinnere mich bei diesem Lied immer an die Szene aus Fear And Loathing In Las Vegas, in der Johnny Depp mit umgeschnallten Dino-Schwanz in dem vollkommen zerstörten Hotelzimmer sitzt und dann Exspecting to fly läuft. Grandios. “There was evidence in this room of excessive consumption of almost every type of drug known to civilized man since 1544 AD”
Die nächste CD ist dann Topanga 1 (1968-1969):
Hier gibt es keine besonders tollen Versionen, die bisher noch unbekannt waren. Zu erwähenen ist die Sugar Mountain Live-Version. Ansonsten nur Album-Versionen. Aber tolle Lieder sind es trotzdem:
Down By The River von Crazy Horse vom 69er Album Everybody Knows This is Nowhere und Cowboy In The Sand vom selben Album. Meilensteine der Musikgeschichte!
Die dritte CD ist Live at the Riverboat (Toronto 1969):
Hat mich persönlich nicht vom Hocker gerissen, obwohl ich ein Fan von Livealben bin. Aber irgendwas fehlt hier. Sugar Mountain ist mal wieder sehr gut gelungen, On The Way Home ist mit viel Herzblut gesungen, The Last Trip to Tulsa ist schön lang und sehr gut instrumentalisiert, aber Young sing irgendwie an seinen Grenzen. Am Ende findet sich dann das Highlight des Albums: Exspecting to Fly in einer unglugged Liveversion.
Die vierte CD ist Topanga 2 (1969-1970):
Ähnlich wie schon Topanga 1: Hauptsächlich Album-Versionen usw.. Hervorsticht eine neu gemixte Version von CSNYs Hit Helpless, die wirklich hervorragend gut gelungen ist. Cinnamon Girl und Dance Dance Dance sind die Großtaten Youngs, die sich auf diesem Tonträger finden lassen.
Es folgt auf CD fünf Live At the Fillmore East (New York 1970):
Dieses Album wurde schon vorab veröffendlich. Es ist eine Liveaufnahme von Crazy Horse. Zwei Lieder stechen aus dem großartigen Konzertmitschnitt heraus: Down By The River und Cowgirl in the sand. Mit 12:22 und 16:09 wunderbar mit der Gitarre von Young unterlegt. Wunderbar. Diese CD ist sicherlich die rockigste. Lässt sich auch schon daran erkennen, dass es sich hierbei um ein Crazy Horse Album handelt.
CD sechs ist mit Topanga 3 (1970) betitelt:
Wer sich ein wenig in Youngs Diskographie auskennt, kann erkennen, dass wir uns hier in der After the Goldrush Zeit befinden. So verwundert es nicht, dass sich auf Topanga 3 ebenso wie auf 1 und 2 hautsächlich Albumversionen befinden. Tell me why in netter Live-Version von CSNY ist das hervorstechende unbekannte Stück. Tell me why, After The Goldrush, Only Love Can Break Your Heart, Southern Man und Ohio sind die Young Hits dieser Zeit und dieses Albums. Dem geneigten Leser magt aufgefallen sein, dass es sich hierbei um fast das ganze After The Goldrush Album handelt: Seis drum!
Es folgt Live at Massey Hall (Toronto 1971):
Auch dieser Young-Solo-Auftritt war schon vorab veröffendlicht worden. Bei dem Mitschnitt aus der Massey Hall in Toronto handelt es sich um das beste Livealbum von Young (solo!), das ich kenne. Jedes Stück ist für sich genommen hervorrangend instrumentalisiert. Young muss an diesem Abend richtig gut drauf gewesen sein. Ich empfehle, dieses Album anzuhören!
Young stellt hier die Lieder für sein noch nicht veröffendlichtes Harvest-Album vor. So kann man noch recht fragile Versionen der Größttaten Youngs hören. Sein größten Hits, bevor sie es wurden:
Nummer 3: Old Man. Das ist das Best Young Lied, das ich kenne. So viel Gefühl und so viel Ausdruck liegen in diesem Lied. Es ist unbeschreiblich: Anhören!
Lied 7: A Man Needs a Maid/Heart of Gold (Suite). Man beachte, dass Youngs größter Hit Heart of Gold hier nur als kleines Anhängsel zu A Man needs A Maid hören ist. Ganz verschähmt fast schließt sich nach 4:40 Min. die Refrainzeile an A Man Needs A Maid an. Man kann aber schon hier hören, das Heart of Gold etwas ganz Großes wird. Nach knapp 2:00 Min ist alles vorbei: 2:00 Min Musikgeschichte. der Applaus hält sich in Grenzen. Wenn die nur wüßten …
Lied 5: Helpless: Ausdruck 100%. Unbeschreiblich gut.
Lied 8: Cowgirl in the Sand: WOW! Crazy Horse zieht immer ein riesen Show um dieses Lied ab. Dass es auch anders geht (und es mindestens genauso gut ist, wenn nicht besser) beweißt Young hier. Minimalistisch und gefeiert.
Lied 15: Down by the River: Rufe aus dem Publikum: ” Down By The River! Down By the River!” Was spielt Young: Down By The River. das Publikum tobt. Es ist nachzuvollziehen. “Nichts wird jemals wieder so ehrlich sein!” Sagten Interpol bei der Auswahl ihres iTunes-Mixes. Recht haben sie!
CD 8: North Country (1971-1972):
Wir befinden uns in der Harvest-Zeit. Daher einige Lieder von Harvest gemischt mit Live-Aufnahmen.
Lied 1: Heart of Gold: Gefühlvolle Live-Aufnahme. Groß!
Ansonsten Harvest: The Needle And The Damage Done, Old Man, Heart of Gold, Harvest, Are You ready for the Country? und Alabama.
Das wars. Hört sich nicht spannend an. Ist es vielleicht auch nicht. Erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass man die CDs für wenigstens 90 Tacken bekommt. Viel Geld für viel Musik, die man schon hat. Viele Versionen sind sehr schön. Nur lohnt es sich für so wenige Lieder, dass man sie bequem auch noch auf einen CD bekommen würde der Kauf nicht. Wenn man die vorher veröffendlichten Young Alben schon hat, dann rate ich von der Investition ab. Wenn man vielleicht nur Harvest zu Hause rumstehen hat, dann kann man das Geld investieren und man wird nicht traurig sein, so man Young mag. Für diesen Fall ist es aber unwahrscheinlich, dass man nur Harvest hat …
Ich werde die Tage mit der Musik des Jahres weitermachen …
Zuerst Colbert und Goldblum:
| The Colbert Report | Mon – Thurs 11:30pm / 10:30c | |||
| Tip/Wag – Guns on Amtrak, Fake Lesbians & Battleship Audition | ||||
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Und jetzt Stewart und al-Gaddafi:
| The Daily Show With Jon Stewart | Mon – Thurs 11p / 10c | |||
| International House of Fruitcakes | ||||
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btw: Es gibt die ganze Gaddafi-Rede bei youtube. Sehr interessant, was der Mann zu sagen hat.
Felix hat ja auch als Letzes so einen Null-Post abgeliefert, in dem er über irgendwelche Belanglosigkeiten schrieb. Das werde ich jetzt auch machen. Thema: Tour de France 2009.
In ca. 45 Minuten startet die 1. Etappe mit einem Einzelzeitfahren (EZF) in Monaco. Dazu später mehr …
Erstmal möchte ich ein paar generelle Dinge zur Tour loswerden. Ich bin/war ja schon immer ein Freund der Tour. So richtig durchgebrochen ist das “Fieber” bei mir aber erst im letzten Jahr. Ich habe – glaube ich – alle Etappen verfolgt. Habe mit Stefan Schumacher mitgefieber, als er in Gelb fuhr und zwei grandiose EZFs gewann. Ebenfalls fieberte ich mit Fränk Schleck mit, der ja auch Gelb trug. Und dann dieser grandiose Aufstieg nach L’Alpe d’Huez, wo Schleck immer wieder die Angriffe auf Carlos Sastre abwehrte und damit sein Gelbes Trikot Sastre überließ.
Dieses Jahr steht ja im Schatten der Rückkehr von Lance Armstrong. Man mag zu ihm stehen wie man will, ihn entweder für den größten Doper oder den größten Radsportler aller Zeiten halten, aber vor seinen Tour-Siegen muss man sich dann doch verneigen. Interessant bei seiner Teilnahme ist ja, dass Astana, die letzes ja nicht zur Tour eingeladen wurden, dieses Jahr eine Einlandung bekamen. Trotz Armstrong oder wegen?
Eines der ganz spannenden Duelle wird aus meiner sich das zwischen CSC bzw. Saxo Bank und Astana werden. Beide teams sind vom Potential her sehr gut aufgestellt: Astana mit dem schon erwähnten Armstrong, Leipheimer, Contador und Andreas Klöden. Dagegen Saxo Bank mit den Schlecks, Arvesen, O’Gready, Jens Voigt und dem großen Fabian Cancellara. Allerdings muss man sagen, dass Saxo Bank wohl eher keinen Fahrer für den Gesammtsiegt hat, wobei Astana gleich zwei davon in seinen Reihen weiß: Armstrong und Contador. Aber es gibt ja immer wieder Überraschungen und vielleicht wächst ja einer der Schelcks über sich hinaus. Da wird das Mannschaftszeitfahen sehr interessant werden.
Zur 1. Etappe: EZF über 15,5 km in Monaco. Nachdem ja Schumacher wegen Dopings nicht dabei ist, scheidet er schon mal für den Sieg dort aus. Cancellara steht ja immer ganz oben auf der Favoritenliste bei EZF. bert Grabsch von Columbia ist ja auch als amtierender EZF-Weltmeister nicht außer acht zu lassen. Wer auch immer gewinnen mag, bitte ohne Doping. Wäre super.
Prognose: Armstrong machts noch mal und gewinnt den Ventoux.

Da wacht man heute morgen unerwartet früh auf und greift erstmal zum iPhone, um SpOn zu lesen und dann das:
Die Rettungskräfte waren sofort zur Stelle, sie versuchten mehr als eine Stunde lang, Michael Jackson zu reanimieren – vergeblich: Der “King of Pop” ist im Alter von 50 Jahren in Los Angeles gestorben. Ein Anwalt der Familie sprach von einem “nicht unerwarteten” Tod.
Meine Trauer hielt sich zwar in Grenzen, und das nicht, weil ich noch halb verpennt war. Man darf aber nicht vergessen, dass kaum ein zweiter so hoch gekommen und dann auch wieder so tief gefallen ist wie Mr. Jackson.
Und genau so wenig darf man vergessen, wie unvergesslich viele seiner SOngs sind. Und auch wenn mir die Persönlichkeit Jacko immer suspekt war: Als Musiker und Entertainer war er einer der ganz großen. Und zu seinem “Absturz”: nur wer sehr hoch fliegt kann so tief fallen.
Vermissen im eigentlichen Sinn werde ich ihn wohl nicht, vor allem, weil ich nichts großes mehr von ihm erwartet habe (musikalisch gesehen). Aber dennoch hat die Welt einen großen Musiker und noch viel größerer Entertainer verloren.
Ob nun Selbstmord, unabsichtliche Überdosis oder was auch immer: “Der King of Pop ist tot. Lang lebe der König”
…und weil ich nicht die weiße Wasserleiche in Erinnerung behalten möchte:
Und noch viel mehr Videos auf mtv.com/videos
Und heute Abend wird zur Ehre des King of Pop bei “Black Shampoo” im JT Keller nur für ihn getanzt
PS: und hier noch der obligatorische Nercore-Link: Thriller, 13 min. Langfassung. Best of the Best

Mit hatmeinabgeordneterfuernetzsperrengestimmt.de lässt sich einfach überprüfen, ob der “eigene” Abgeordnete für oder gegen die Netztsperren gestimmt hat.
Sehr interessant Herr Oppermann. Aber SPD ist für mich ja spätestens jetzt gestorben. Eigentlich Schade.
Am heutigen 5. April jährt sich der Todestag von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain.

Eigentlich kann ich ja von mir nicht behaupten, dass ich ein großer Nirvana-Fan bin. Auch heiße ich vieles, was Cobain so gemacht hat, nicht gut. Ebenfalls finde ich den Hype nicht besonders toll, der so um seine Person betrieben wird. Aber trotz alledem bleibt er eine der prägensten Personen der Musikgeschichte.
Spaß beiseite: Ist das nicht wirklich so? Mal hypothetisch: Hätte ohne den Grunge, deren Übervater Cobain war/ist, die Musik der späten 1980er vielleicht überdauert? Wohin hätte sich der Punk entwickelt, wenn überhaupt? Hätte damit eine andere Musikentwicklung eingesetzte?
Ich denke, ja. Man schaue nur, wie viele heutige Musikbands sich von Nirvana beeinflusst fühlen. Gerade die heutige Musikszene in UK scheint mir doch vom Grunge – vom Punk natürlich auch – beeinflusst. Ob nun prositiv, indem sich die Bands Nirvana als Vorbild nahmen/nehmen oder negativ, indem sich die Bands quasi als Widerpart zu Nirvana und dem Grunge verstanden/verstehen. Ich versteife mich zu der Themse: Ohne Nirvana kein Indie und Brit-Pop! Die Welt wäre ohne Kurt Cobain ärmer … ärmer um gute Musik von Nirvana und ärmer um gute Musik in deren wie auch immer gearteten Tradition.
Danke, Nirvana! Danke, Kurt!
Hier noch einmal der – meiner Meinung nach – beste Moment Nirvanas:
Noch eine Kleinigkeit am Rande:
Vor ein paar Tagen bin ich zufällig auf den wikipedia-Artikel von Cobain gestoßen. Habe ihn nur überflogen und las dann dort die letzten Worte seines Abschiedsbriefes:
It’s better to burn out then to fade away.
Ich habe mir dann über längere Zeit Gedanken gemacht, woher ich diese Textzeile kannte. Ich hatte den Rythmus der Worte im Kopf, konnte sie aber nicht recht mit einer Stimme oder mit mehr aus dem Lied verbinden. Ich dachte ja, dass es sich um ein Lied handelte, das hier quasi Cobain zitiert. Weit gefehtl: Irgendwann hörte ich dann das Lied, das hier zitiert wurde: My, My, Hey, Hey (Out Of The Blue) von Neil Young & Crazy Horse von 78er Album Rust Never Sleeps.
Gestern noch habe ich getwittert
Lieber Technikherrgott, lass es wahr sein: http://is.gd/luqy #
Und dann mache ich heute meinen Feedreader auf und fscklog titelt einfach so und ganz trocken “Mac mini mit bis zu 2,26 GHz Core 2 Duo und integrierter Nvidia-Grafik, 802.11n” und ich so: froi.
Also kurz Specs durchgelesen und gleich mal den Apple-Store gesucht. Erst da fällt mir der neue Preis auf… WTF?
Also, es ist überall bekannt, dass Apple und Macs nicht gerade billig sind, aber 600 bzw. 800 Euro für den Mini? Acht. Hundert. Euro.
Ich hatte mich echt auf eine Aktualisierung des Mini gefreut, nicht zuletzt, weil ich durchaus mit dem Gedanken bespielt habe, ihn mir zuzulegen. Jetzt aber wohl nicht mehr.
Schade!
Aber nicht nur ich finde den neuen Preis einen Witz:
Apple Updates the Mac Mini: More Modern, Even Worse Value [The Apple Blog]
Nachtrag: Noch eine Schweinerei, die mir gerade aufgefallen ist (also, in dem Zuge dann doch gleich zwei):
Apple hat mal wieder das beliebte Modell “Dollarpreis = Europreis” benutzt, was zur Folge hat, dass der “große” Mac Mini in den Staaten 799$ kostet, also “nur” 635€, bei uns aber die vollen 799€. Frech.
Ausserdem soll man 1000(!) $ (in dt. Store 900€) zahlen für 4 GB mehr RAM in 24-Zoll iMac. Aber sicher!
Kommentare
Henry
Henry
Felix (der andere)
Jasper
Jasper
Felix (der andere)