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Man bespricht nur Warzen … meine Musik des Jahres Teil 2

Zweiter Teil. Neues Thema – in vielerlei Hinsicht: Es geht um Musik, die weder im Jahr 2009 veröffendlich wurde noch irgendeinen Bezug zu diesem Jahr hat. Jedoch habe ich sie dieses Jahr erst so richtig zu schätzen gelernt. Die Rede ist hierbei für mich von folgenden Bands/Lieder/Alben:

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Man bespricht nur Warzen … meine Musik des Jahres Teil 1

Und wieder mal ein Jahr rum. Viele Umbrüche hat dieses Jahr mit sich gebracht … das soll hier aber nicht Inhalt sein. Es geht mal wieder um Musik!
Überall gibt es jetzt diese “Album des Jahres” Sektionen in den Blogs usw.. Ich finde das gut. Ich lese die auch alle – irgendwie. Ich mach das mal ein bisschen anders: ich schreibe nicht nur über die besten Alben dieses Jahres. Ich schreibe mal über die Musik, die mich dieses Jahr – so ich mich noch erinnere – bewegt hat. Das kann die verschiedensten Gründe haben …

Ich fange mal an:

Der größte musikalische Brocken dieses Jahr war für mich etwa Mitte des Neil Youngs The Archives Vol. 1 1963–1972. Großartig, überragend, ein Meilenstein in der Aufarbeitung des vielleicht größten Musikers aller Zeiten. Und das Archiv deckt ebenso seine vielleicht besten Zeiten ab: Der Anfang mit den Squires. Dann die tolle Zeit mit Buffalo Springfield (Exspecting to fly!!!). Schließlich noch die Großtaten mit Crosby, Stills, Nash (and Young). Nicht zu vergessen (oder vor allem) auch seine Solo-Alben bzw. seine Alben mit Crazy Horse. Eigentlich müsste ich hier nur eines nenne: Harvest. Aber auch After the Goldrush, Everybody Knows This Is Nowhere und Neil Young fallen in diese Zeit. Was für eine Zeit – was für herausragende Musik!

Die erste CD finde ich in großen Teilen nicht besonders spannend. Es gibt aber ein paar Highlights:

Gleich das erste Lied: Aurora von den Squires ist hervorragend. Rein instrumental und … so anders. Ich kannte diese Art von Young überhaupt nicht. Läßt sich nett an.
Lied Nummer 10: Eine Art Demo-Version von Youngs Hit Sugar Mountain. Nur Gesang und Gitarre. Toll.
Lied 9 auf der zweiten CD: Die Album-Version des schon oben erwähnten Exspecting to fly. Dieses Lied ist so atmosphärisch. Ich erinnere mich bei diesem Lied immer an die Szene aus Fear And Loathing In Las Vegas, in der Johnny Depp mit umgeschnallten Dino-Schwanz in dem vollkommen zerstörten Hotelzimmer sitzt und dann Exspecting to fly läuft. Grandios. “There was evidence in this room of excessive consumption of almost every type of drug known to civilized man since 1544 AD”

Die nächste CD ist dann Topanga 1 (1968-1969):
Hier gibt es keine besonders tollen Versionen, die bisher noch unbekannt waren. Zu erwähenen ist die Sugar Mountain Live-Version. Ansonsten nur Album-Versionen. Aber tolle Lieder sind es trotzdem:
Down By The River von Crazy Horse vom 69er Album Everybody Knows This is Nowhere und Cowboy In The Sand vom selben Album. Meilensteine der Musikgeschichte!

Die dritte CD ist Live at the Riverboat (Toronto 1969):
Hat mich persönlich nicht vom Hocker gerissen, obwohl ich ein Fan von Livealben bin. Aber irgendwas fehlt hier. Sugar Mountain ist mal wieder sehr gut gelungen, On The Way Home ist mit viel Herzblut gesungen, The Last Trip to Tulsa ist schön lang und sehr gut instrumentalisiert, aber Young sing irgendwie an seinen Grenzen. Am Ende findet sich dann das Highlight des Albums: Exspecting to Fly in einer unglugged Liveversion.

Die vierte CD ist Topanga 2 (1969-1970):
Ähnlich wie schon Topanga 1: Hauptsächlich Album-Versionen usw.. Hervorsticht eine neu gemixte Version von CSNYs Hit Helpless, die wirklich hervorragend gut gelungen ist. Cinnamon Girl und Dance Dance Dance sind die Großtaten Youngs, die sich auf diesem Tonträger finden lassen.

Es folgt auf CD fünf Live At the Fillmore East (New York 1970):
Dieses Album wurde schon vorab veröffendlich. Es ist eine Liveaufnahme von Crazy Horse. Zwei Lieder stechen aus dem großartigen Konzertmitschnitt heraus: Down By The River und Cowgirl in the sand. Mit 12:22 und 16:09 wunderbar mit der Gitarre von Young unterlegt. Wunderbar. Diese CD ist sicherlich die rockigste. Lässt sich auch schon daran erkennen, dass es sich hierbei um ein Crazy Horse Album handelt.

CD sechs ist mit Topanga 3 (1970) betitelt:
Wer sich ein wenig in Youngs Diskographie auskennt, kann erkennen, dass wir uns hier in der After the Goldrush Zeit befinden. So verwundert es nicht, dass sich auf Topanga 3 ebenso wie auf 1 und 2 hautsächlich Albumversionen befinden. Tell me why in netter Live-Version von CSNY ist das hervorstechende unbekannte Stück. Tell me why, After The Goldrush, Only Love Can Break Your Heart, Southern Man und Ohio sind die Young Hits dieser Zeit und dieses Albums. Dem geneigten Leser magt aufgefallen sein, dass es sich hierbei um fast das ganze After The Goldrush Album handelt: Seis drum!

Es folgt Live at Massey Hall (Toronto 1971):
Auch dieser Young-Solo-Auftritt war schon vorab veröffendlicht worden. Bei dem Mitschnitt aus der Massey Hall in Toronto handelt es sich um das beste Livealbum von Young (solo!), das ich kenne. Jedes Stück ist für sich genommen hervorrangend instrumentalisiert. Young muss an diesem Abend richtig gut drauf gewesen sein. Ich empfehle, dieses Album anzuhören!
Young stellt hier die Lieder für sein noch nicht veröffendlichtes Harvest-Album vor. So kann man noch recht fragile Versionen der Größttaten Youngs hören. Sein größten Hits, bevor sie es wurden:
Nummer 3: Old Man. Das ist das Best Young Lied, das ich kenne. So viel Gefühl und so viel Ausdruck liegen in diesem Lied. Es ist unbeschreiblich: Anhören!
Lied 7: A Man Needs a Maid/Heart of Gold (Suite). Man beachte, dass Youngs größter Hit Heart of Gold hier nur als kleines Anhängsel zu A Man needs A Maid hören ist. Ganz verschähmt fast schließt sich nach 4:40 Min. die Refrainzeile an A Man Needs A Maid an. Man kann aber schon hier hören, das Heart of Gold etwas ganz Großes wird. Nach knapp 2:00 Min ist alles vorbei: 2:00 Min Musikgeschichte. der Applaus hält sich in Grenzen. Wenn die nur wüßten …
Lied 5: Helpless: Ausdruck 100%. Unbeschreiblich gut.
Lied 8: Cowgirl in the Sand: WOW! Crazy Horse zieht immer ein riesen Show um dieses Lied ab. Dass es auch anders geht (und es mindestens genauso gut ist, wenn nicht besser) beweißt Young hier. Minimalistisch und gefeiert.
Lied 15: Down by the River: Rufe aus dem Publikum: ” Down By The River! Down By the River!” Was spielt Young: Down By The River. das Publikum tobt. Es ist nachzuvollziehen. “Nichts wird jemals wieder so ehrlich sein!” Sagten Interpol bei der Auswahl ihres iTunes-Mixes. Recht haben sie!

CD 8: North Country (1971-1972):
Wir befinden uns in der Harvest-Zeit. Daher einige Lieder von Harvest gemischt mit Live-Aufnahmen.
Lied 1: Heart of Gold: Gefühlvolle Live-Aufnahme. Groß!
Ansonsten Harvest: The Needle And The Damage Done, Old Man, Heart of Gold, Harvest, Are You ready for the Country? und Alabama.

Das wars. Hört sich nicht spannend an. Ist es vielleicht auch nicht. Erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass man die CDs für wenigstens 90 Tacken bekommt. Viel Geld für viel Musik, die man schon hat. Viele Versionen sind sehr schön. Nur lohnt es sich für so wenige Lieder, dass man sie bequem auch noch auf einen CD bekommen würde der Kauf nicht. Wenn man die vorher veröffendlichten Young Alben schon hat, dann rate ich von der Investition ab. Wenn man vielleicht nur Harvest zu Hause rumstehen hat, dann kann man das Geld investieren und man wird nicht traurig sein, so man Young mag. Für diesen Fall ist es aber unwahrscheinlich, dass man nur Harvest hat …

Ich werde die Tage mit der Musik des Jahres weitermachen …

Stephen Colbert, Jon Stewart, Muammar al-Gaddafi und Jeff Goldblum zum Amüsement

Zuerst Colbert und Goldblum:

The Colbert Report Mon – Thurs 11:30pm / 10:30c
Tip/Wag – Guns on Amtrak, Fake Lesbians & Battleship Audition
www.colbertnation.com
Colbert Report Full Episodes Political Humor Health Care Protests

Und jetzt Stewart und al-Gaddafi:

The Daily Show With Jon Stewart Mon – Thurs 11p / 10c
International House of Fruitcakes
www.thedailyshow.com
Daily Show
Full Episodes
Political Humor Healthcare Protests

btw: Es gibt die ganze Gaddafi-Rede bei youtube. Sehr interessant, was der Mann zu sagen hat.

Der (entscheidende) Unterschied zwischen Großbritannien und Deutschland

Ich möchte ja nicht sagen, dass ich es schon immer gewusst habe – aber doch! Wie die Metro – die gibt es ja überall nur nicht in Deutschland – unter der wunderbaren Überschrifft “Beangate” (macht die Sun bestimmt neidisch) berichtet, sind die Beaked Beanz von heinz, die man hierzulande kaufen kann nur ein biller Abklatsch des Originals. Dazu wurde sogar eine Studie mit Verkostung durchgeführt. Das Ergebnis ist “not amusing” (hohohoho, toll, das mal zu gebrauchen):

Our 20 testers reported the German baked beans were a pale copy of the English original.

Weiterhin stellt eine Testerin fest:

The sauce is a lot more watery and it’s a much paler, watery-looking colour than the thick tomato colour of the British beans.

Das habe ich auch schon festgestellt: In GB sind die Heinz Beanz in einer richtig dickflüssigen Tomatensoße, die ihren Namen auch verdient. In Deutschland kann man da durchgucken. Ziehmlich plörrig. Festgestellt wurde dann auch, dass die britschen Beanz-Dosen zu mehr als der Hälfte mit Bohnen gefüllt sind. Bei uns ist es weniger als die Hälfte: Also mehr Plörre. Dafür haben wir mehr Salz, Zucker und Wasser – also alles, was an der Soße natürlich ist;)
Das Ganze trifft mich aus drei Gründen nur sehr wenig:

1. Ich esse sehr selten die Heinz Beanz. Auch in GB gibt es für weniger Geld mehr Bohnen. Z.B. die Tesco Beans with Sausages in der 420g -Dose kosten 29p wohingegen die kleinere Heinz Beanz Dose ohne Wurst zu 1,49 Pfund der Vierepack verkauft wird, wenn man Glück hat – das sind fast 38p. In Deutschland habe ich die Dose Heinz Beanz für ungefähr 99 Cent gesehen. Die günstigen Bohnen etwa bei real kosten 49 Cent mit mehr Inhalt.

2. Ich mache sowieso immer noch was in die Soße. Vornehmlich Heinz Ketchup.^^

3. Ich habe noch drei Dose englische Heinz Beanz.

(4. Ist es ein guter Grund mal wieder GB zu besuchen. DAS ist es: Ein Verschwörung von visitbritain und heinz!)

.gif des Tages

http://imgur.com/RTkvo.gif

Zum Tode von Patrick Swayze

Mir fällt zu dem guten Herrn Swayze, der gestern verstorben ist, nicht sehr viel ein. In Donnie Darko ist er mir wegen des Kiddie Porn Dungeon in Erinnerung geblieben. Leider habe ich kein passendes Video gefunden … Aber ein sehr tolles Bild:

http://imgur.com/h9Guq.png

Also: Ruhe in Frieden, Patrick!

Der neue Manufactum- Warenkatalog ist da!

Nachdem ich mich die Tage schon mit dem neuen IKEA-Katalog vergnügen durfte, war heute etwas noch Schöneres in der Post: Der neue Manufactum-Katalog Nr. 22!
Foto 2
Ich habe noch nicht reingeguckt. Allerdings gibt es für mich keinen Grund, zu glauben, dass sich irgendetwas (zum Schlechten) geändert hat. Wenn es – neben der katholischen Kirche – eine Institution gibt, die sich nie ändern wird, dann ist es Manufactum. Ich finde das super.
Nicht so super finde ich allerdings die Preise, die im Katalog aufgefahren werden: Die sind echt happig. Ich schlage mal eine x-beliebige Seite auf (Seite 287): Kohler Küchenmaschine ohne alles, d. h. da muss man alle Rührwerke und so dazukaufen. Ach nee, ne Rührschüssel ist dabei. Da kostet der “Body” mal eben 948 €. Nett, nett! Die Sache dabei ist nur die: die Maschine ist es vermutlich sogar wert. Das stimmt bei den allermeisten Dingen im Katalog:

Es gibt nichts Gutes, das nicht irgend jemand ein bißchen schlechter und ein bißchen billiger mach könnte.

Das ist einer der Wahlsprüche von Manufactum. Recht haben sie schon. Man beachte hier auch die “ß” und das “könnten” anstelles des kann. Und auch so ist der gesammte Katalog: Nette Produktbeschreibungen in gutem Deutsch mit Witz und Esprit.^^

Zu unserem Küchenwunder wird beschreibend begefügt:

Eine für alles. Seit 50 Jahren unverändert: Die Küchenmaschine von Kohler.

Als klassische modulare Küchenmaschine wird dieses imposante Gerät seit beinahe fünf Jahrzehnten gebaut. Der Hersteller ist in der Zwischenzeit ein anderer, die Maschine selbst ist jedoch nahezu unverändert geblieben – die alten Ansatzgeräte passen auch auf diesen Motorblock, der im Vergleich zum Ursprungsmodell mit einer leistungsstärkeren Maschine und einer stufenlosen Drehzahlregelung ausgestattet ist. Die Montage aller Teile erfolgt nach wie vor in Deutschland. Bislang gab es die Küchenmaschine nur im Direktvertrieb. Jetzt bekommen Sie sie auch bei uns.

:)

The Colbert Report Mon – Thurs 11:30pm / 10:30c
Sugar Shortage – Marion Nestle
www.colbertnation.com
Colbert Report Full Episodes Political Humor Health Care Protests

Im Westen doch etwas Neues … House geht in die sechste Staffel

Nachdem ich gestern schon auf die im September anlaufende dritte Staffel von Californication aufmerksam gemacht habe, möchte ich mich heute angenehmeren Dingen wittmen: House bzw. Dr. House, wie es hierzulande wohl heißt, geht in die sechste Staffel. Das ganze schon am 21. September. Das freut mich ungemein.
Das Ende der fünften Staffel war ja mal wieder sehr stark und hat mir viel Lust auf die Dinge, die da kommen, gemacht. Ich habe mir dann Gedanken gemcht, was nun genau passieren wird: Wird man House’ in seiner Entziehung sehen oder wird sich ein Zeitsprung ereignen und alles ist so wie vorher nur mit dummen Sprüchen über die Entziehung. Die Trailer von fox, die sich anschließen klären diese Frage, auf die ich nicht eingehen möchte, falls der Leser nicht gespoilert werden möchte …
So viel sei gesagt: Es wird gut und es wird anders. Nach den Trailer zu urteilen wird es auch lustiger!

Doctor Who geht ja auch in die nächste Staffel. Bevor aber David Tennant abtreten muss, gibt es noch ein Special mit ihm: Water on Mars. Dazu auch noch mehr …

Cause your friends don’t dance

Ich wollte es schon sehr lange loswerden.