So, nach der Schnecke letzte Woche, die wirklich keinen Spaß gemacht hat, heute also ein Regenwurm, Lumbricus terrestris, um genau zu sein…
Und um ehrlich zu sein: Es ist faszinierend, wie das alles zusammenhängt und funktioniert. Und noch ein Vorteil von Regenwürmern: Sie stinken nicht so erbärmlich nach Fisch wie es Schnecken tun (Warum auch immer Schnecken nach Fisch riechen, wenn man sie aufschneidet, sie tun es!).
Die nächsten Präparate werden Edelkrebs (Astacus astacus), eine leckere Schabe (Periplaneta americana oder Leucophaea madeare), fieser gemeiner Seestern (Asterias rubens), ein Rotauge (Rutilus rutilus) und eine dicke, fette Aga-Kröte (Bufo marinus), sehr zur Freude unserer australischen Freunde. Leider, oder vielleicht doch zum Glück (für die Tiere) keine Ratte oder ähnliches, aber da reicht mir auch Wikipedia.
So, genug gegruselt.
Gute Nacht,
euer Felix

Musstest Du die Stecknadeln selbst mitbringen oder wurden sie – den Studiengebühren sei Dank – gestellt?
Kann man dieses nette Krebstier überhaupt mit dem Skalpell aufgeschneiden oder muss man da gröberes Werkzeug ansetzen?
Außerdem ist das Tier laut Wikipedia ja sogar vom Aussterben bedroht. Und sowas zerlegt ihr einfach so “zum Spaß”?
Wünsche noch viel Spaß beim Sezieren, schneide dich nicht!
Von Spaß kann keine Rede sein…
Ausserdem denke ich nicht, dass wir wild gefangene Flußkrebse bekommen, vielmehr gezüchtete.
Aber eins hab ich gelernt: die wissen, was sie töten können und dürfen. Und uns würde auch von Anfang an eingeprügelt, dass der Dozent, der die Vorlesung hält, das nicht aus Spaß macht, sondern es schlichtweg eine Notwendigkeit für Biologen ist. Und Toxonomen fangen sowieso, wenn sie können, was ihnen vor den Käscher kommt
Aber wie das Ding dann “geöffnet” wird: Keine Ahnung, entweder wir bekommen ihn geöffnet oder es gibt bestimmte Stellen, an dennen man auch mit Skalpell und SChere weiter kommt.