Dass man als Blogger nicht gerade ungefährlich lebt (im Sinne von: jederzeit besteht die Chance einer Abmahnung), sollte bekannt sein, dennoch hält es mich und sehr viele andere nicht davon ab, trotzdem zu bloggen, allein schon weil man glaubt, sowieso nicht abgemahnt zu werden (zu kleiner Blog, zu wenig Leser, Meinungsfreiheit, etc.).
Aber selbst ich bin zu mindestens gefühlt nur knapp einer Abmahnung “entkommen” (Achtung: Stilmittel der Übertreibung!).
Und immer wieder hört man von so weltfremden Anwälten, die wegen Lebensmittelfotos oder nicht vorher moderierten Kommentaren in BLogs oder gar aufgrund von (wieder nicht vorher moderierten) Foreneinträgen Abmahnungen verschicken.
Und selbstverständlich schafft es auch nur ein kleiner Teil, vor Gericht zu ziehen und selbst dann ist es ein großer Krampf (nachzulesen beim Fall DFB vs. Weinreich)
Was ich jetzt allerdings zu lesen bekommen habe, top alles, was ich je zu dem Thema gehört habe:
Die Art und Weise wie der Sportartikelhersteller JAKO AG und die Rechtsanwaltskanzlei Horn & Kollegen derzeit gegen den Fußballblogger Trainer Baade vorgehen, stellt für mich einer der Tiefpunkte dar, die ich in meinen 8-9 Jahren Bloggerei und Schreiberei über Blogs erlebt habe.
Die unglaubliche Geschichte, wie man trotz (oder grade wegen) abgegebener Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung und eines tschechischen Feed-Aggregators 10.000€ zahlen soll, gibt es hier:
Wie JAKO anderen Leuten das letzte Trikot auszieht
(via Nerdcore)

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